{"id":28172,"date":"2024-01-17T15:56:32","date_gmt":"2024-01-17T15:56:32","guid":{"rendered":"https:\/\/www.foscarini.com\/la-dimensione-nascosta\/"},"modified":"2024-02-23T14:29:58","modified_gmt":"2024-02-23T14:29:58","slug":"die-verborgene-dimension","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.foscarini.com\/de\/die-verborgene-dimension\/","title":{"rendered":"Die verborgene Dimension"},"content":{"rendered":"<section class=\"two_cols__link_and_image full-height-vh \">\n    <div class=\"row row-large \">\n        <div class=\"medium-4 small-12 columns full-height relative col-1\">\n            <div class=\"ct-text\">\n                <span class=\"subtitle js-heading\"><\/span>\n                <div class=\"ct-link\">\n                                        <a class=\"link-arrow title-big js-heading no-link\" href=\"\"><h1>Die verborgene Dimension<\/h1>\n<\/a>\n                    <div class=\"text-1 js-heading\"><p>von: Manolo De Giorgi<\/p>\n<\/div>\n                                    <\/div>\n                <div class=\"join-line\"><\/div>            <\/div>\n        <\/div>\n        <div class=\"medium-8 small-12 columns full-height col-2 no-padding-right-mobile\">\n                                                    <img decoding=\"async\" class=\"full-cover\" src=\"https:\/\/www.foscarini.com\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/Modulo_1_la-dimensione-nascosta-de-giorgi-150x150.jpg\" srcset=\"https:\/\/www.foscarini.com\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/Modulo_1_la-dimensione-nascosta-de-giorgi-300x224.jpg 300w, https:\/\/www.foscarini.com\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/Modulo_1_la-dimensione-nascosta-de-giorgi-800x597.jpg 800w, https:\/\/www.foscarini.com\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/Modulo_1_la-dimensione-nascosta-de-giorgi-1024x765.jpg 1024w, https:\/\/www.foscarini.com\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/Modulo_1_la-dimensione-nascosta-de-giorgi-768x573.jpg 768w, https:\/\/www.foscarini.com\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/Modulo_1_la-dimensione-nascosta-de-giorgi-1536x1147.jpg 1536w, https:\/\/www.foscarini.com\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/Modulo_1_la-dimensione-nascosta-de-giorgi.jpg 1776w\" alt=\"\" \/>\n                                            <\/div>\n    <\/div>\n<\/section><section class=\"world__menu_image world_text\">\n    <div class=\"designer-desc-container\">\n        <span class=\"subtitle js-heading\"><\/span>\n        <div class=\"title-medium js-heading\"><p>In regelm\u00e4\u00dfigen Abst\u00e4nden kommt mir eine bedeutsame Bemerkung von Enzo Mari aus einem Gespr\u00e4ch vor einigen Jahren in den Sinn.<\/p>\n<\/div>\n        <div class=\"text-2 js-heading\"><p>In regelm\u00e4\u00dfigen Abst\u00e4nden kommt mir eine bedeutsame Bemerkung von Enzo Mari aus einem Gespr\u00e4ch vor einigen Jahren in den Sinn. Wir sprachen dar\u00fcber \u2013 w\u00e4hrend wir die Vergangenheit Revue passieren lie\u00dfen \u2013 was r\u00fcckblickend der Beitrag der einzelnen Unternehmen zum Erfolg des italienischen Designs gewesen war. In seiner radikalen Art wies mich Mari darauf hin, dass es nicht wahr sei, dass italienische Produkte industriell seien. Vielmehr seien sie seit jeher \u201eals industrielle Produkte konzipiert, aber handwerklich hergestellt\u201c worden. Diese subtile und entmystifizierende Erkenntnis kam zu einem Zeitpunkt, als die Wirklichkeit schon viel zu lange Zeit von einem Schleier verh\u00fcllt war und man die Betonung schon lange auf eine scheinbar industrielle Konzeption gelegt hatte. Diese Illusion verschleierte eine Realit\u00e4t, die sich gut versteckt an ganz anderen Orten verbarg. \u00dcber Jahrzehnte hatte man versucht, das Handwerk aus dem Blickfeld zu nehmen. Das erreichte man, indem man die Angelegenheit in erster Linie als Frage der Kennzahlen behandelte. Gro\u00dfe oder mittelgro\u00dfe Serienproduktionen galten als industriell, geringe St\u00fcckzahlen wurden dem Handwerk zugerechnet. Es war offensichtlich, dass \u2013 gemessen an diesem Parameter \u2013 das Handwerk praktisch nicht mehr vorhanden schien. Als \u00fcberholter, nicht mehr zeitgem\u00e4\u00dfer Zugang, im Gegensatz zur Serienfertigung und Massenproduktion, die endlich den Weg zu gr\u00f6\u00dferen M\u00e4rkten \u00f6ffnen w\u00fcrden. Dabei zeigte jedoch niemand Interesse daf\u00fcr, hinter die Kulissen dieser Fertigungsmaschinerie zu blicken und genau zu durchleuchten, was in Italien im Zuge der einzelnen Zwischenschritte konkret geschah. Etwa um herauszufinden, wie viel die Maschinen tats\u00e4chlich leisteten und wie gro\u00df im Gegensatz dazu der Beitrag der Facharbeiter (oder modernen Handwerker) im Rahmen der kontinuierlichen Anpassung und qualitativen Nachbearbeitung war. Viel lieber sprach man in der Welt des Designs von Entw\u00fcrfen, von Designkultur und deren Akteuren\/Designern. Man konzentrierte sich allein auf das \u201eHigh Level\u201c der Disziplin und deren kulturellen Beitrag f\u00fcr die italienische Gesellschaft. Gleichzeitig leistete das Qualit\u00e4tshandwerk in der Produktion weiterhin seine unabdingbaren Dienste und erm\u00f6glichte die Umsetzung anspruchsvollster Auftr\u00e4ge und unm\u00f6glichsten Anpassungen, die von den Designern unter dem Deckmantel eines sogenannten \u201eindustriellen\u201c Zugangs gefordert wurden. All das \u00e4nderte sich mit der Wende des 21. Jahrhunderts grundlegend. In der nunmehr globalisierten Welt, mit ihren neuen Akteuren und neuen, aufstrebenden Schaupl\u00e4tzen, war Industriekultur universell zug\u00e4nglich und ihre Technologie in vereinfachter und abgeflachter Form auf allen Breitengraden der Welt verf\u00fcgbar. Zur selben Zeit beschr\u00e4nkte sich die Designkultur in einer \u00fcbers\u00e4ttigten Welt ohne neue funktionelle Anforderungen (oder zumindest einer Welt, in der das Angebot an Designprodukten die Nachfrage \u00fcberstieg) auf \u201ebanale\u201c Projekte, deren Innovation in kontinuierlichen, doch minimalen Schritten vorw\u00e4rts bestand. Beide Entwicklungen ebneten dem Design praktisch eine \u201eAutobahn\u201c in Richtung Vereinfachung, f\u00fchrten allerdings zugleich zur Verbreitung bedenklich homogener Produkte. Was von all dem jedoch unber\u00fchrt zu bleiben schien, war das Qualit\u00e4tshandwerk, das in der industriellen Verarbeitung weiterhin seinen Platz hatte. Dort war es nach wie vor der einzelne Handwerker, der Entscheidendes bewegen konnte, indem er noch weitgehend unbekannte L\u00f6sungsans\u00e4tze und sein manuelles Geschick einbrachte. Beides begann nun wieder verst\u00e4rkt eine Rolle zu spielen \u2013 als Faktor, der den entscheidenden Unterschied ausmachen konnte und als antikes, bisher verborgenes Erbe. Als dann bei einigen Produkten im ersten Jahrzehnt des neuen Jahrhunderts die industriellen Verkaufszahlen einiger Unternehmen soweit zur\u00fcckgegangen waren, dass sie sich auf ein paar Dutzend beliefen, wurde auch die Zahlenfrage relativ. Zugleich war die Bedeutung der Rolle des Handwerkers wieder ins Licht der \u00d6ffentlichkeit ger\u00fcckt.<\/p>\n<\/div>\n    <\/div>\n<\/section><div class=\"wp-block-group two_cols_image two_cols_image_reverse\"><div class=\"wp-block-group__inner-container is-layout-constrained wp-block-group-is-layout-constrained\"><section class=\"world__first_block bg-full\">\n\n            <img decoding=\"async\" class=\"image-principal show-desktop only-desktop\" src=\"https:\/\/www.foscarini.com\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/Foto2_la-dimensione-nascosta-de-giorgi-150x150.jpg\" srcset=\"https:\/\/www.foscarini.com\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/Foto2_la-dimensione-nascosta-de-giorgi-300x183.jpg 300w, https:\/\/www.foscarini.com\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/Foto2_la-dimensione-nascosta-de-giorgi-800x488.jpg 800w, https:\/\/www.foscarini.com\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/Foto2_la-dimensione-nascosta-de-giorgi-1024x624.jpg 1024w, https:\/\/www.foscarini.com\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/Foto2_la-dimensione-nascosta-de-giorgi-768x468.jpg 768w, https:\/\/www.foscarini.com\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/Foto2_la-dimensione-nascosta-de-giorgi-1536x936.jpg 1536w, https:\/\/www.foscarini.com\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/Foto2_la-dimensione-nascosta-de-giorgi-2048x1248.jpg 2048w\" alt=\"\" \/>\n        \n    \n    \n\n    <div class=\"row full-height-vh\">\n        <div class=\"small-12 col-1 medium-12 columns\">\n            <span class=\"subtitle\"><\/span>\n        <\/div>\n        <div class=\"small-12 col-2 medium-12 invert columns align-self-bottom\">\n            <div class=\"ct-text\">\n                <div class=\"title-little js-heading\"><\/div>\n                <div class=\"text-1 js-heading\"><\/div>\n                <div class=\"ct-bottom\">\n                                                        <\/div>\n            <\/div>\n        <\/div>\n    <\/div>\n<\/section><\/div><\/div><section class=\"world__menu_image world_text\">\n    <div class=\"designer-desc-container\">\n        <span class=\"subtitle js-heading\"><\/span>\n        <div class=\"title-medium js-heading\"><h3>Die zentrale Frage lautet damit: Wer betreibt heute Forschung? Wer besch\u00e4ftigt sich mit Komplexit\u00e4t?<\/h3>\n<\/div>\n        <div class=\"text-2 js-heading\"><p>Die Mega-Marken, die zu Beginn des Jahrhunderts entstanden, hatten andere Sorgen. Sie wurden gegr\u00fcndet, weil man das Kapitel \u201eVertrieb\u201c in der Designbranche in Ordnung bringen wollte, jene 40 oder 50 %, die mit der \u00d6ffnung des globalen Markts besondere Probleme oder auch Gelegenheiten boten. Ihr Zusammenschluss erfolgte jedenfalls bestimmt nicht, um gezielt produktorientierte Forschung zu betreiben. Die Vorteile der Massenproduktion machten Markenidentit\u00e4t und Rationalisierung zum zentralen Thema der neuen Strukturen. Doch das Produkt, das aus dieser Konzentration der Marken entstand, erinnerte unweigerlich an Erzeugnisse aus dem Objektbereich. Ideal f\u00fcr Gro\u00dflieferungen, nicht sch\u00f6n und nicht h\u00e4sslich, warenkundlich betrachtet einwandfrei, das ja, aber auch platt genug, um unberechenbare Ausrei\u00dfer zu vermeiden: Erfolg durch eine Art \u201enicht n\u00e4her bestimmtes Qualit\u00e4tsprodukt\u201c. Um all dem zu entkommen, blieb noch der Handwerker. Er war der einzige, der mit seiner einfachen und flexiblen Herangehensweise nach wie vor Qualit\u00e4t und Einzigartigkeit sowie Just-in-Time-Produktion zu gem\u00e4\u00dfigten Kosten bieten konnte. Hier war noch Raum f\u00fcr Fehler wie auch Projekte, die zu keinem nachhaltigen Abschluss gebracht werden konnten. Zugleich erforderte diese Experimentierphase keine \u00fcbertriebenen Investitionen \u2013 in einer Marktsituation, die in den vergangenen zehn Jahren bereits relativ schwierig geworden war. Der Handwerker war der einzige, der sich noch auf gewisse \u201eunvern\u00fcnftige\u201c Herausforderungen einlassen konnte, die eventuell auch aus abgelegenen Orten in fernen Schwellenl\u00e4ndern kamen. Er konnte sie ein erstes Mal umsetzen und vielleicht wenig sp\u00e4ter mit einer minimalen Ab\u00e4nderung reproduzieren. Alternativ konnte er sich auch auf Einzelst\u00fccke und Ma\u00dfarbeiten konzentrieren, wo Prototyp und fertiges Produkt bei einer Auflage von einem St\u00fcck dasselbe waren und meist einen hohen Grad an Komplexit\u00e4t aufwiesen. In all diesen Bereichen pr\u00e4sentierte sich Italien \u00fcberaus fortschrittlich, ganz im Sinne Luigi Pasinettis, der festhielt: \u201eDer Reichtum einer Industrienation ist etwas v\u00f6llig anderes als der Reichtum vorindustrieller Nationen, oder besser gesagt, er geht dar\u00fcber hinaus. Er besteht weniger im Reichtum der G\u00fcter, die sie besitzt, als vielmehr in den technischen F\u00e4higkeiten, diese zu produzieren\u201c (1). Aus einer anderen Perspektive, jener der Kunstkritik, beobachtete dies w\u00e4hrend der Zeit der gro\u00dfen industriellen Expansion Ende der siebziger Jahre auch Pierre Restany. Er erkannte die Bedeutung dieser handwerklichen Kompetenz und hielt fest, dass es den Italienern gelungen war, zu perfekten \u201eKunsttischlern f\u00fcr Kunststoffe\u201c zu werden, die die \u201eIntelligenz des Materials\u201c begriffen hatten. Eine Feststellung, die sich sp\u00e4ter auch in Bezug auf alle weiteren neuen Werkstoffe w\u00fcrde treffen lassen, die nach und nach folgten. Jeder Form der technischen Innovation konnte stets auch aus der Perspektive eines Kunsttischlers begegnet werden. Es gen\u00fcgte, bestimmte Schritte der Produktion auszugliedern, damit diese oder jene Phase des Projekts auf bestm\u00f6gliche Weise durchgef\u00fchrt wurde, um sie anschlie\u00dfend in die nachfolgenden Phasen der Fertigungskette zu schicken. Das Ergebnis war eine Fertigungsstra\u00dfe mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten in den einzelnen Phasen, die es jedoch erm\u00f6glichte, auf quasi nat\u00fcrliche Weise vom einen in den anderen Verarbeitungsbereich zu wechseln. Wie beim Schneiden eines Films gelang es so, unterschiedliche \u201eSzenen\u201c miteinander zu verbinden, deren Beziehungen und Ber\u00fchrungspunkte auf einem gemeinsamen Qualit\u00e4tsprinzip beruhten.<\/p>\n<\/div>\n    <\/div>\n<\/section><div class=\"wp-block-columns two_image_join is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-2 wp-block-columns-is-layout-flex\"><div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\"><div class=\"wp-block-group two_cols_image two_cols_image_reverse\"><div class=\"wp-block-group__inner-container is-layout-constrained wp-block-group-is-layout-constrained\"><div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-1 wp-block-columns-is-layout-flex\"><div class=\"wp-block-column second_column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\"><div class=\"wp-block-getwid-image-hotspot\" data-appearance-animation=\"none\" data-image-points=\"[]\" data-trigger=\"click\" data-theme=\"light\" data-tooltip-animation=\"shift-toward\" data-arrow=\"true\"><div class=\"wp-block-getwid-image-hotspot__wrapper\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"864\" height=\"922\" src=\"http:\/\/www.foscarini.com\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/Foto3_la-dimensione-nascosta-de-giorgi.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-block-getwid-image-hotspot__image wp-image-12327\" srcset=\"https:\/\/www.foscarini.com\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/Foto3_la-dimensione-nascosta-de-giorgi.jpg 864w, https:\/\/www.foscarini.com\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/Foto3_la-dimensione-nascosta-de-giorgi-800x854.jpg 800w, https:\/\/www.foscarini.com\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/Foto3_la-dimensione-nascosta-de-giorgi-281x300.jpg 281w, https:\/\/www.foscarini.com\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/Foto3_la-dimensione-nascosta-de-giorgi-768x820.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 864px) 100vw, 864px\" \/><\/div><\/div><\/div>\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\"><div class=\"wp-block-getwid-image-hotspot\" data-appearance-animation=\"none\" data-image-points=\"[]\" data-trigger=\"click\" data-theme=\"light\" data-tooltip-animation=\"shift-toward\" data-arrow=\"true\"><div class=\"wp-block-getwid-image-hotspot__wrapper\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1440\" height=\"1600\" src=\"http:\/\/www.foscarini.com\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/Foto4_la-dimensione-nascosta-de-giorgi.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-block-getwid-image-hotspot__image wp-image-12334\" srcset=\"https:\/\/www.foscarini.com\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/Foto4_la-dimensione-nascosta-de-giorgi.jpg 1440w, https:\/\/www.foscarini.com\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/Foto4_la-dimensione-nascosta-de-giorgi-800x889.jpg 800w, https:\/\/www.foscarini.com\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/Foto4_la-dimensione-nascosta-de-giorgi-270x300.jpg 270w, https:\/\/www.foscarini.com\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/Foto4_la-dimensione-nascosta-de-giorgi-922x1024.jpg 922w, https:\/\/www.foscarini.com\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/Foto4_la-dimensione-nascosta-de-giorgi-768x853.jpg 768w, https:\/\/www.foscarini.com\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/Foto4_la-dimensione-nascosta-de-giorgi-1382x1536.jpg 1382w\" sizes=\"(max-width: 1440px) 100vw, 1440px\" \/><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><section class=\"world__menu_image world_text\">\n    <div class=\"designer-desc-container\">\n        <span class=\"subtitle js-heading\"><\/span>\n        <div class=\"title-medium js-heading\"><h3>F\u00fcr die analytische Betrachtung der Designkultur von Foscarini konzentrieren wir uns hier auf drei schlanke Produktionsbetriebe, die f\u00fcr drei verschiedene Formen von Materialkultur stehen.<\/h3>\n<\/div>\n        <div class=\"text-2 js-heading\"><p>Diese Unternehmen folgen heute eindeutig den Entwicklungen der modernen Projektkultur. Entwicklungen, die eine kontinuierliche Ver\u00e4nderung des Materials mit sich bringen, wobei sich insbesondere dessen Anwendungsbereiche verlagern \u2013 als ob das Material selbst im neuen Jahrhundert eine zweite Bedeutung erlangen w\u00fcrde. Dieses Material ist kein Material mehr, sondern ein Werkstoff, der durch industrielle Bearbeitung ver\u00e4ndert wurde. Diese liefert uns ein Sekund\u00e4rprodukt, in gewisser Art ein Hybrid, eine Halbfertigware, die sich immer noch weiter in etwas anderes umwandeln l\u00e4sst. Aufgrund dessen best\u00e4ndiger Transformation wird die Qualit\u00e4t dieses Produkts nicht mehr durch seine Substanz bestimmt, sondern durch die M\u00f6glichkeiten und die Vielseitigkeit, die es bietet und die im Idealfall auf der Kombination von Widerstandsf\u00e4higkeit + Leichtigkeit + Elastizit\u00e4t beruhen. Crea, Vetrofond und Faps sind die drei Unternehmen, um die es hier gehen soll. Sie z\u00e4hlen 7, 47 und 35 Mitarbeiter, hinzu kommen deren Eigent\u00fcmer \u2013 einer, maximal zwei pro Unternehmen. Zement, Glas und Kohlenstoff-Faser sind ihre Werkstoffe. Sie zeigen, wie Material im 21. Jahrhundert eine neue Bedeutung erh\u00e4lt, begleitet von einer entsprechenden Phase der Umstellung und Neupositionierung der Industrie. Das Jahr 1945 ist lange vorbei und die Art der Umstellung ist daher nicht jene von Iso, wo man von Kesseln zu Motorr\u00e4dern wechselte, und auch nicht jene von Piaggio, das von der Schalenverkleidung der Bomber auf Motorroller umschwenkte. Es geht um einen Weg, das Produktionskonzept des Unternehmens neu zu denken, das sich infolge der Umbr\u00fcche auf dem Markt im Laufe der vergangenen f\u00fcnfzehn Jahre entwickelt hat. Es geht um einen Wechsel der Perspektive innerhalb des eigenen T\u00e4tigkeitsbereichs. Aber auch wenn zum Zweck dieser Umstellung ein Perspektivenwechsel erfolgt, bleibt das Thema \u201eindustrielles Handwerk\u201c aktuell, da auch der entscheidende Akteur \u2013 eine geradezu klassische Figur in der italienischen Designbranche \u2013 derselbe bleibt. Es ist dies die vielseitige Figur des Arbeiters\/Handwerkers, des Eigent\u00fcmers\/Designers, des Herstellers\/Verlegers, die erneut die B\u00fchne betritt. Es ist typisch italienisch, eine Art universellen \u201eProbleml\u00f6ser\u201c f\u00fcr das gesamte Feld zu erfinden, der zugleich die Bereiche Technik und Design, Detail und Leistung, qualitativ starke Zulieferung und Konzentration unterschiedlicher Verarbeitungen abdeckt. Es sind diese Schl\u00fcsselfiguren, die in unserer Geschichte eine zentrale Rolle spielen. Wie etwa Natale Cappellaro, Arbeiter bei Olivetti, der zu Beginn als Monteur f\u00fcr die Schreibmaschine MP1 t\u00e4tig ist und sp\u00e4ter als Entwickler die revolution\u00e4ren Multifunktionsrechenmaschinen entwirft. Oder Ingenieur Carlo Barassi, der w\u00e4hrend des Zweiten Weltkriegs mit Schaumgummi-Protektoren f\u00fcr Bombertanks beginnt und dann mit Arflex zun\u00e4chst neue Autositze aus Elastomeren und schlie\u00dflich Polsterm\u00f6bel fertigt. Oder auch wie Enrico Garbarino, der sich von Ettore Sottsass \u00fcberzeugen l\u00e4sst, die Produktion von \u201efalschen\u201c Oberfl\u00e4chen aus Laminat zu wagen, Sperrholz- und Spanplatten mit Melaminharz kombiniert und so Abet Print begr\u00fcndet. Mit seiner Entscheidung, auf Crea, Vetrofond und Faps zu setzen, beweist Foscarini seinen Glauben an dieses Konzept.<\/p>\n<\/div>\n    <\/div>\n<\/section><div class=\"wp-block-group two_cols_image\"><div class=\"wp-block-group__inner-container is-layout-constrained wp-block-group-is-layout-constrained\"><div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-4 wp-block-columns-is-layout-flex\"><div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\"><div class=\"wp-block-columns two_image_join two_image_join_affiancate is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-3 wp-block-columns-is-layout-flex\"><div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\"><div class=\"wp-block-getwid-image-hotspot\" data-appearance-animation=\"none\" 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class=\"wp-block-getwid-image-hotspot__dot-title\">acceso<\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div>\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\"><div class=\"wp-block-getwid-image-hotspot\" data-appearance-animation=\"none\" data-image-points=\"[{&quot;link&quot;:&quot;&quot;,&quot;icon&quot;:&quot;&quot;,&quot;title&quot;:&quot;acceso&quot;,&quot;color&quot;:&quot;&quot;,&quot;content&quot;:&quot;&quot;,&quot;backgroundColor&quot;:&quot;&quot;,&quot;newTab&quot;:false,&quot;popUpOpen&quot;:false,&quot;popUpWidth&quot;:350,&quot;placement&quot;:&quot;top&quot;,&quot;position&quot;:{&quot;x&quot;:&quot;33.59%&quot;,&quot;y&quot;:&quot;32.63%&quot;}}]\" data-trigger=\"hover\" data-theme=\"light\" data-tooltip-animation=\"shift-toward\" data-arrow=\"true\"><div class=\"wp-block-getwid-image-hotspot__wrapper\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1344\" height=\"884\" 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class=\"wp-block-getwid-image-hotspot__dot-wrapper\"><div class=\"wp-block-getwid-image-hotspot__dot-content\"><i class=\"fas fa-plus wp-block-getwid-image-hotspot__dot-icon\"><\/i><\/div><\/div><div class=\"wp-block-getwid-image-hotspot__dot-description\"><div class=\"wp-block-getwid-image-hotspot__dot-title\">acceso<\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><section class=\"world__menu_image world_text\">\n    <div class=\"designer-desc-container\">\n        <span class=\"subtitle js-heading\"><\/span>\n        <div class=\"title-medium js-heading\"><\/div>\n        <div class=\"text-2 js-heading\"><p>Crea wurde von Giovanni Piccinelli ins Leben gerufen, der nach seinen Erfahrungen als Betonwerker in der Schweiz \u2013 der Heimat des Sichtbetons und dessen raffiniertester Bearbeitungsformen \u2013 sein eigenes Unternehmen in Darfo Boario er\u00f6ffnet. Die Produktion konzentriert sich zun\u00e4chst auf Bauteile und Baukomponenten aus Beton, bis Ende der neunziger Jahre die Baukrise den Markt ersch\u00fcttert. Piccinelli steht kurz davor, alles aufzugeben und zum Zeitvertreib Vasen zu fertigen. Doch gerade zu diesem Zeitpunkt beginnen vermehrt Auftr\u00e4ge f\u00fcr die Fertigung von Leuchten und Einrichtungsgegenst\u00e4nden f\u00fcr den Au\u00dfenbereich einzutrudeln. Bei kleineren Produkten sind auch die Risiken geringer, denkt Piccinelli, und nimmt die Herausforderung an. Dank seiner Erfahrung mit den Schwierigkeiten beim Entformen und mit Problemen bei Hinterschnitten gelingt ihm dieser radikale Wechsel in eine neue \u201eGr\u00f6\u00dfenordnung\u201c ohne gr\u00f6\u00dfere M\u00fche. Gleichzeitig bleibt das Unternehmen seiner Tradition im Bereich der Betonbauteile treu, verlagert die laufende Produktion von Schwellen, Randsteinen und Balustraden allerdings hin zu Spezialauftr\u00e4gen nach Ma\u00df. F\u00fcr Vittorio Moretti und seine von Mario Botta in Suvereto entworfenen Kellerei Petra wagt Piccinelli zudem ein Hasardeurspiel: Er stellt sich der Herausforderung, 200 Stahls\u00e4ulen zu verkleiden. Seine 200 gerippten Betonummantelungen mit jeweils 3,8 Metern H\u00f6he und 1,5 Tonnen Gewicht sind ein eindrucksvolles Beispiel f\u00fcr das Design von Bauteilen. Mit einem scheinbar unm\u00f6glichen Projekt \u2013 der Leuchte Aplomb mit ihrem Schirm aus Zement, entworfen von Lucidi e Pevere \u2013 beginnt schlie\u00dflich auch die Zusammenarbeit mit Foscarini. Bis dahin hatte Crea seine Gussformen bei einem Formenbauer aus dem Raum Bergamo in Auftrag gegeben. Doch f\u00fcr diesen Zulieferer bedeutete eine so kleine und zarte Form wie der kegelf\u00f6rmige Schirm von Aplomb in erster Linie einen l\u00e4stigen Mehraufwand. Als der Formenbauer dann seine baldige Pensionierung ank\u00fcndigt, befindet Piccinelli, dass es das Fertigungsverfahren wesentlich vereinfachen w\u00fcrde, wenn er sich die f\u00fcr den Formenbau notwendigen Techniken zu eigen machte. Und das tut er. Da es zu viele Ungewissheiten mit sich bringt, f\u00fcr eine so spezielle Projektphase von einem Zulieferer abh\u00e4ngig zu sein, lernt Picinelli selbst Gussformen herzustellen \u2013 in jener Halle des Unternehmens, in der auch die Formen aus Gummi und Silikon gefertigt werden. Ausschlaggebend daf\u00fcr sind weniger die Kosten f\u00fcr eine Form (zwischen 600 und 700 Euro), als vielmehr der Zeitverlust und der Nachteil, die Entwicklung des Projekts nicht \u201eim Haus\u201c mitverfolgen zu k\u00f6nnen. Da es sich um ein Produkt handelt, das kontinuierlich \u00fcberarbeitet wird und dessen Fertigung zum Teil viel Zeit erfordert, ist es besser, unmittelbaren Zugriff darauf zu haben.<\/p>\n<\/div>\n    <\/div>\n<\/section><section class=\"world__menu_image world_text\">\n    <div class=\"designer-desc-container\">\n        <span class=\"subtitle js-heading\"><\/span>\n        <div class=\"title-medium js-heading\"><h3>Tats\u00e4chlich bedarf es zwischen 200 und 300 Probeleuchten, bevor man die endg\u00fcltige L\u00f6sung f\u00fcr Aplomb findet.<\/h3>\n<\/div>\n        <div class=\"text-2 js-heading\"><p>Doch w\u00e4hrend man zu Beginn f\u00fcr die Leuchte mit etwa f\u00fcnf Formen arbeitet, sind es heute etwa 45. In dem kleinen 7-Mann-Betrieb sind drei Arbeiter f\u00fcr die Fertigung von Aplomb zust\u00e4ndig (Vasile, Radu und Mamadou). Zwei von ihnen \u00fcbernehmen das Gie\u00dfen, einer die Feinbearbeitung. Die Arbeiter k\u00fcmmern sich um das Gie\u00dfen und die darauffolgenden Schritte, doch an der Prototypenentwicklung sind sie nicht beteiligt. Es sind Giovanni Piccinellis S\u00f6hne Ottavio (Produktion) und Carlo (Entwicklung und Vertrieb), mit denen der schwierige Wechsel zur Fertigung von Haushaltsgegenst\u00e4nden beginnt. Vor allem das Sandstrahlen erfordert besondere Sorgfalt, um eine kontrollierte Unregelm\u00e4\u00dfigkeit der Kornverteilung und der offenen Poren im Zement des Schirms zu erzielen. Auf dieses Detail nehmen die Arbeiter zu Beginn wenig R\u00fccksicht und betrachten den Vorgang als Zeitverschwendung. Ottavio beschlie\u00dft daher, die drei f\u00fcr die Leuchte zust\u00e4ndigen Arbeiter auf die Mail\u00e4nder M\u00f6belmesse mitzunehmen. Sie sollen verstehen, dass diese Objekte f\u00fcr Wohnr\u00e4ume bestimmt sind, und f\u00fcr eine Welt, in der Feinbearbeitungen eine g\u00e4nzlich andere Bedeutung zukommt. Auf diesem Weg erkennen sie, dass es wichtig ist, vor dem Sandstrahlen die Kanten der schmalen und der breiten Seite des Kegels von Hand mit dem Schlauch zu bearbeiten. Ein Arbeitsschritt, der n\u00f6tig ist, um die Gie\u00dfspuren zu entfernen. Ist alles erledigt, wird das Werkst\u00fcck nach Aufbringen einer wasserabweisenden Beschichtung und nach erfolgreicher Qualit\u00e4tskontrolle durch Foscarini nach Pordenone geschickt, wo die Leuchten elektrifiziert und in Folge zur\u00fcck nach Marcon geliefert werden. Nat\u00fcrlich musste sich Piccinelli an diese neue Welt erst gew\u00f6hnen, in der Qualit\u00e4tskontrollen etwa zweimal pro Monat mittels exakter Messungen durchgef\u00fchrt werden. Und das mit Kontrollma\u00dfen f\u00fcr Zementst\u00e4rken, die nichts mit jenen von fr\u00fcher zu tun haben, als die Toleranz nach dem Entformen der Bauteile zum Teil mehrere Zentimeter betrug. Die aktuelle Entwicklung in Richtung einer Miniaturisierung von Zementerzeugnissen zeigt sich damit auch in den Stifthaltern, Vorhangstangen und Armaturen, die Crea produziert und mit denen das Unternehmen dem \u201eWandel\u201c des Materials optimal Rechnung tr\u00e4gt.<\/p>\n<\/div>\n    <\/div>\n<\/section><div class=\"wp-block-group two_cols_image\"><div class=\"wp-block-group__inner-container is-layout-constrained wp-block-group-is-layout-constrained\"><div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-5 wp-block-columns-is-layout-flex\"><div class=\"wp-block-column second_column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\"><div class=\"wp-block-getwid-image-hotspot\" data-appearance-animation=\"none\" data-image-points=\"[]\" data-trigger=\"click\" data-theme=\"light\" data-tooltip-animation=\"shift-toward\" data-arrow=\"true\"><div class=\"wp-block-getwid-image-hotspot__wrapper\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1092\" height=\"1364\" src=\"http:\/\/www.foscarini.com\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/Foto7_la-dimensione-nascosta-de-giorgi.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-block-getwid-image-hotspot__image wp-image-12355\" srcset=\"https:\/\/www.foscarini.com\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/Foto7_la-dimensione-nascosta-de-giorgi.jpg 1092w, https:\/\/www.foscarini.com\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/Foto7_la-dimensione-nascosta-de-giorgi-800x999.jpg 800w, https:\/\/www.foscarini.com\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/Foto7_la-dimensione-nascosta-de-giorgi-240x300.jpg 240w, https:\/\/www.foscarini.com\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/Foto7_la-dimensione-nascosta-de-giorgi-820x1024.jpg 820w, https:\/\/www.foscarini.com\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/Foto7_la-dimensione-nascosta-de-giorgi-768x959.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 1092px) 100vw, 1092px\" \/><\/div><\/div><\/div>\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\"><div class=\"wp-block-getwid-image-hotspot\" data-appearance-animation=\"none\" data-image-points=\"[]\" data-trigger=\"click\" data-theme=\"light\" data-tooltip-animation=\"shift-toward\" data-arrow=\"true\"><div class=\"wp-block-getwid-image-hotspot__wrapper\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"864\" height=\"956\" src=\"http:\/\/www.foscarini.com\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/Foto8_la-dimensione-nascosta-de-giorgi.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-block-getwid-image-hotspot__image wp-image-12362\" srcset=\"https:\/\/www.foscarini.com\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/Foto8_la-dimensione-nascosta-de-giorgi.jpg 864w, https:\/\/www.foscarini.com\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/Foto8_la-dimensione-nascosta-de-giorgi-800x885.jpg 800w, https:\/\/www.foscarini.com\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/Foto8_la-dimensione-nascosta-de-giorgi-271x300.jpg 271w, https:\/\/www.foscarini.com\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/Foto8_la-dimensione-nascosta-de-giorgi-768x850.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 864px) 100vw, 864px\" \/><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><section class=\"world__menu_image world_text\">\n    <div class=\"designer-desc-container\">\n        <span class=\"subtitle js-heading\"><\/span>\n        <div class=\"title-medium js-heading\"><\/div>\n        <div class=\"text-2 js-heading\"><p>Giancarlo Moretti, einer der beiden Eigent\u00fcmer von Vetrofond, r\u00e4umt zwar ein, alle Formen der Glasbearbeitung zu beherrschen, sieht sich selbst allerdings als Spezialist der so genannten Zanfirico-Technik. Bei diesem Verfahren werden im Ofen mehrere Pl\u00e4ttchen zugleich erhitzt und anschlie\u00dfend zu einem Spiralmuster gedreht. Dennoch kommen zu ihm nach Casale sul Sile im Grunde \u201ealle zum Glasblasen\u201c. So wendet sich etwa auch das renommierte Label Louis Poulsen an Vetrofond, wenn es zeitweilig von Metallblech und Acrylkugeln absieht, um die Deckenleuchten von Arne Jacobsen oder die Reflektoren von Verner Panton mit Glas zu gestalten. Um das Glas blasen und dekorieren zu lassen, blickt man hier lieber nach Venetien als nach Deutschland\/B\u00f6hmen. Auch die Zusammenarbeit von Vetrofond und Foscarini l\u00e4uft bereits viele Jahre und spiegelt sich im Umsatz des Unternehmens mit gewichtigen 20 % wieder. Die Glasbl\u00e4ser kommen dabei ausnahmslos aus Italien und ihre Ausbildung ist lang. Mindestens f\u00fcnf Jahre dauert es, einen Glasbl\u00e4ser auszubilden. Die Arbeit erfolgt dann in Teams von drei bis f\u00fcnf Arbeitern, die sich auf die Modelle eines bestimmten Herstellers spezialisieren, wobei im Fall von Foscarini die Fertigung durch zwei Teams erfolgt. In diesem Fall wechseln sich alle f\u00fcnf Mitglieder eines Teams beim Glasblasen und in der Nachbearbeitung ab. Nachdem mit dem Rohr die \u201ePea\u201c, die birnenf\u00f6rmige Kugel, aufgenommen wurde, wird die Glasmasse geblasen und in eine Form eingepasst. Dieser Vorgang erfolgt von Hand \u2013 maschinell ist hier fast nichts m\u00f6glich. Im Fall der Leuchte Rituals von Ludovica und Roberto Palomba dauert der Blasvorgang etwa drei Minuten, die anschlie\u00dfende Feinbearbeitung ungef\u00e4hr zehn. Um die besondere gips\u00e4hnliche Oberfl\u00e4che zu erhalten, die die unregelm\u00e4\u00dfigen Rillen so sch\u00f6n zur Geltung bringt, wird die Leuchte zun\u00e4chst au\u00dfen matt geschliffen und dann weiter bearbeitet. Auf diesem Weg werden unsch\u00f6ne Flecken vermieden und die Oberfl\u00e4che wird gleichm\u00e4\u00dfig wei\u00df. Nur so kann ein \u00e4hnlich warmer Farbton erzielt werden wie bei Reispapier (etwa wie bei den Leuchten von Isamu Noguchi), der in \u00fcberraschendem Kontrast zu dem f\u00fcr Glas so typischen reflektierenden Glanz steht. Eine andere M\u00f6glichkeit, um die Wirkung von Glas zu beeinflussen, besteht in der Verwendung von matten Farben, die st\u00e4rker mit den Farbt\u00f6nen der Umgebung verschmelzen. Bei der Leuchtenserie Buds von Rodolfo Dordoni wird der Glanzeffekt von Glas etwa durch die Verwendung von Gr\u00fcn-, Grau- und Braunt\u00f6nen ged\u00e4mpft. K\u00fchle Farben, bei denen die exakte Dosierung der zuzusetzenden eisenoxidhaltigen Mineralien \u00fcberaus schwierig ist. Jede von Foscarini veranlasste Schmelzprobe \u2013 deren Zusammensetzung jeweils streng geheim gehalten wird \u2013 ist eine komplexe Angelegenheit und bringt f\u00fcr Moretti relativ hohe Kosten mit sich. Man bedenke nur \u201edie 100 Kilo Material und die Kosten f\u00fcr das Gas, die Arbeitskraft und den Produktionsausfall\u201c. Doch auch wenn er dabei die Nase r\u00fcmpft, ist Moretti anzusehen, dass ihn diese Herausforderung reizt.<\/p>\n<\/div>\n    <\/div>\n<\/section><section class=\"world__menu_image world_text\">\n    <div class=\"designer-desc-container\">\n        <span class=\"subtitle js-heading\"><\/span>\n        <div class=\"title-medium js-heading\"><h3>Crea und Vetrofond gelingt damit eine Innovation hinsichtlich der Verwendung ihrer Werkstoffe, die in erster Linie in einer Umkehrung deren optisch-technischer Wirkung besteht.<\/h3>\n<\/div>\n        <div class=\"text-2 js-heading\"><p>Zement soll \u201eh\u00e4uslich\u201c werden und seine brutalistische Konnotation verlieren. Und geblasenes Glas soll sein glitzerndes, exklusives Flair aufgeben und sich m\u00f6glichst unauff\u00e4llig in die Farblandschaft der Standard-Einrichtung einf\u00fcgen. Das Ergebnis ist eine g\u00e4nzlich andere Wahrnehmung des Materials.<\/p>\n<\/div>\n    <\/div>\n<\/section><section class=\"world__first_block bg-full\">\n\n            <img decoding=\"async\" class=\"image-principal show-desktop only-desktop\" src=\"https:\/\/www.foscarini.com\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/Foto9_la-dimensione-nascosta-de-giorgi-150x150.jpg\" srcset=\"https:\/\/www.foscarini.com\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/Foto9_la-dimensione-nascosta-de-giorgi-300x183.jpg 300w, https:\/\/www.foscarini.com\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/Foto9_la-dimensione-nascosta-de-giorgi-800x488.jpg 800w, https:\/\/www.foscarini.com\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/Foto9_la-dimensione-nascosta-de-giorgi-1024x624.jpg 1024w, https:\/\/www.foscarini.com\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/Foto9_la-dimensione-nascosta-de-giorgi-768x468.jpg 768w, https:\/\/www.foscarini.com\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/Foto9_la-dimensione-nascosta-de-giorgi-1536x936.jpg 1536w, https:\/\/www.foscarini.com\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/Foto9_la-dimensione-nascosta-de-giorgi-2048x1248.jpg 2048w\" alt=\"\" \/>\n        \n    \n    \n\n    <div class=\"row full-height-vh\">\n        <div class=\"small-12 col-1 medium-12 columns\">\n            <span class=\"subtitle\"><\/span>\n        <\/div>\n        <div class=\"small-12 col-2 medium-12 invert columns align-self-bottom\">\n            <div class=\"ct-text\">\n                <div class=\"title-little js-heading\"><\/div>\n                <div class=\"text-1 js-heading\"><\/div>\n                <div class=\"ct-bottom\">\n                                                        <\/div>\n            <\/div>\n        <\/div>\n    <\/div>\n<\/section><section class=\"world__menu_image world_text\">\n    <div class=\"designer-desc-container\">\n        <span class=\"subtitle js-heading\"><\/span>\n        <div class=\"title-medium js-heading\"><\/div>\n        <div class=\"text-2 js-heading\"><p>Das dritte Unternehmen, Faps, ist hingegen ein interessantes Beispiel f\u00fcr die Erschlie\u00dfung eines neuen innovativen Werkstoffs, der im Wohnbereich bisher kaum Verwendung fand: Kohlenstoff-Faser. Mit ihm stellt das Unternehmen zugleich sein Kerngesch\u00e4ft um, das sich urspr\u00fcnglich auf die Fertigung von leistungsstarken Angelruten konzentrierte. Der Unternehmenstradition im Bereich Verbundstoffe treu erg\u00e4nzt Faps sein Angebot an Erzeugnissen aus glasfaserverst\u00e4rktem Kunststoff und Glasfaser damit nun auch um Produkte aus den neuen Kohlenstoff-Fasern. F\u00fcr den Eigent\u00fcmer von Faps, Ingenieur Maurizio Onofri, bedeutet dies eine Ausweitung des Warenspektrums auf v\u00f6llig neue Bereiche, auf Produkte aus den unterschiedlichsten Branchen, in denen leistungsstarke Komponenten mit geringem Gewicht ben\u00f6tigt werden. In Folge werden Walzen f\u00fcr die Industrie und Fahrradgestelle sowie Komponenten f\u00fcr die Schifffahrt \u2013 wie Spib\u00e4ume, Segellatten und Pinnenverl\u00e4ngerungen \u2013 in die Produktion aufgenommen, zus\u00e4tzlich zu den Angelruten, die im Programm bleiben. Reine Glasfaser hatte in der Welt des Designs hingegen seit jeher kaum eine Rolle gespielt (der raffinierte Armstuhl Nena von Richard Sapper f\u00fcr B&amp;B aus dem Jahr 1986 war mit seinem Gestell aus Glasfaser f\u00fcr die Produktion letztlich zu komplex), der Einsatz beschr\u00e4nkte sich praktisch auf einige wenige Sitzm\u00f6belmodelle von Alias. Nun gilt es, die spezifischen Verarbeitungs- und Anwendungsm\u00f6glichkeiten des neuen Verbundstoffs f\u00fcr die Designbranche zu entdecken, ohne damit \u00e4ltere Werkstoffe imitieren zu wollen. Die Leuchtendesigns, die Marc Sadler Foscarini vorschl\u00e4gt, beinhalten schlie\u00dflich ein Stehleuchtenmodell, das sich ideal eignet, um die M\u00f6glichkeiten von Kombinationen aus Glas- und Kohlenstoff-Faser auszuloten und Faps in die Entwicklung der Leuchte einzubinden. Faps beginnt in Folge an einer wirtschaftlichen Kombination zu arbeiten, bei der die beiden Werkstoffe einander synergetisch erg\u00e4nzen: Glasfaser ist flexibler, Kohlenstoff punktet daf\u00fcr mit gr\u00f6\u00dferer Festigkeit. Das Geheimnis eines Verbundstoffes liegt dabei stets in der speziellen Mischung der gew\u00e4hlten Fasern und des passenden Kunstharzes bevor das Material im Ofen erhitzt wird. Die Leuchte Tress besticht mit der stoffartigen Struktur der einzelnen B\u00e4nder. F\u00fcnf verschiedene Arten von B\u00e4ndern mit unterschiedlichen Breiten bilden, quer \u00fcbereinandergelegt, den s\u00e4ulenf\u00f6rmigen Korpus der Leuchte. Die Basis und das obere Ende des Schirms \u00fcber dem Leuchtmittel bestehen unter anderem aus Kohlenstoff-Faser. Die Leuchte Mite pr\u00e4sentiert sich wiederum als zeitgen\u00f6ssischer Luminator, deren unregelm\u00e4\u00dfige konische Form der Verarbeitung einer Art moderner \u201eHaut\u201c zu verdanken ist. An der Laminierstation gl\u00e4tten Fausta und Lia das Gewebe aus Glasfasern, das sp\u00e4ter auf die Form kommt (von ihnen kurz \u201eHaut\u201c genannt), und sorgen daf\u00fcr, dass es perfekt am Kalander anliegt.<\/p>\n<\/div>\n    <\/div>\n<\/section><section class=\"world__menu_image world_text\">\n    <div class=\"designer-desc-container\">\n        <span class=\"subtitle js-heading\"><\/span>\n        <div class=\"title-medium js-heading\"><h3>Eine archaische Geste aus dem Bereich der Hausarbeit, die Fingerspitzengef\u00fchl verlangt.<\/h3>\n<\/div>\n        <div class=\"text-2 js-heading\"><\/div>\n    <\/div>\n<\/section><div class=\"wp-block-group two_cols_image two_cols_image_reverse\"><div class=\"wp-block-group__inner-container is-layout-constrained wp-block-group-is-layout-constrained\"><div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-6 wp-block-columns-is-layout-flex\"><div class=\"wp-block-column second_column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\"><div class=\"wp-block-getwid-image-hotspot\" data-appearance-animation=\"none\" data-image-points=\"[]\" data-trigger=\"click\" data-theme=\"light\" data-tooltip-animation=\"shift-toward\" data-arrow=\"true\"><div class=\"wp-block-getwid-image-hotspot__wrapper\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"864\" height=\"922\" src=\"http:\/\/www.foscarini.com\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/Foto10_la-dimensione-nascosta-de-giorgi.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-block-getwid-image-hotspot__image wp-image-12376\" srcset=\"https:\/\/www.foscarini.com\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/Foto10_la-dimensione-nascosta-de-giorgi.jpg 864w, https:\/\/www.foscarini.com\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/Foto10_la-dimensione-nascosta-de-giorgi-800x854.jpg 800w, https:\/\/www.foscarini.com\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/Foto10_la-dimensione-nascosta-de-giorgi-281x300.jpg 281w, https:\/\/www.foscarini.com\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/Foto10_la-dimensione-nascosta-de-giorgi-768x820.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 864px) 100vw, 864px\" \/><\/div><\/div><\/div>\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\"><div class=\"wp-block-getwid-image-hotspot\" data-appearance-animation=\"none\" data-image-points=\"[]\" data-trigger=\"click\" data-theme=\"light\" data-tooltip-animation=\"shift-toward\" data-arrow=\"true\"><div class=\"wp-block-getwid-image-hotspot__wrapper\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1440\" height=\"1600\" src=\"http:\/\/www.foscarini.com\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/Foto11_la-dimensione-nascosta-de-giorgi.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-block-getwid-image-hotspot__image wp-image-12383\" srcset=\"https:\/\/www.foscarini.com\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/Foto11_la-dimensione-nascosta-de-giorgi.jpg 1440w, https:\/\/www.foscarini.com\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/Foto11_la-dimensione-nascosta-de-giorgi-800x889.jpg 800w, https:\/\/www.foscarini.com\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/Foto11_la-dimensione-nascosta-de-giorgi-270x300.jpg 270w, https:\/\/www.foscarini.com\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/Foto11_la-dimensione-nascosta-de-giorgi-922x1024.jpg 922w, https:\/\/www.foscarini.com\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/Foto11_la-dimensione-nascosta-de-giorgi-768x853.jpg 768w, https:\/\/www.foscarini.com\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/Foto11_la-dimensione-nascosta-de-giorgi-1382x1536.jpg 1382w\" sizes=\"(max-width: 1440px) 100vw, 1440px\" \/><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><section class=\"world__menu_image world_text\">\n    <div class=\"designer-desc-container\">\n        <span class=\"subtitle js-heading\"><\/span>\n        <div class=\"title-medium js-heading\"><\/div>\n        <div class=\"text-2 js-heading\"><p>Inmitten der vielen High-Tech-Werkzeugmaschinen sieht man hier eine T\u00e4tigkeit, die an die Gesten einer Schneiderin beim Einkleiden einer Braut erinnert. Ein Bild, das uns auch ein Gef\u00fchl daf\u00fcr vermittelt, wie viel Zeit dieser Arbeitsschritt erfordert. Schlie\u00dflich l\u00e4uft das lange schwarze Filament aus Kohlenstoff-Faser durch den Wickler und der Korpus der Leuchte ist fertig. F\u00fcr die Ausf\u00fchrung in Gelb kommt hingegen sensibler, halbfertiger Kevlarfaden zum Einsatz, der jedoch leichter bricht und Schaden nimmt. (Von der Ausf\u00fchrung mit Kohlenstoff-Faser werden j\u00e4hrlich 1.500 St\u00fcck verkauft, von jener mit Kevlar etwa 50.) Die mit Kohlenstoff-Faser m\u00f6glichen Dimensionen wurden mit Twiggy ausgelotet und ausgetestet. Insbesondere der Schaft der auch gr\u00f6\u00dfentechnisch eindrucksvollen Leuchte stellte eine gro\u00dfe technische Herausforderung dar. Der gebogene, elastische Stiel ist aus zwei Teilen zusammengesetzt, um die f\u00fcr die Kr\u00fcmmung notwendigen mechanischen Eigenschaften zu garantieren. Seine Gesamtl\u00e4nge von 320 Zentimetern erfordert eine Kombination von zwei Elementen: einem steiferen aus Kohlenstoff-Faser f\u00fcr den unteren Abschnitt und einem aus verst\u00e4rkter Glasfaser f\u00fcr den oberen, plus verst\u00e4rkende Elementen an der Spitze. An diesem Punkt wurde die Leuchte zun\u00e4chst mit 9 Kilo belastet, um die allgemeine Widerstandsf\u00e4higkeit und Flexibilit\u00e4t des Stiels zu testen \u2013 150 Muster waren n\u00f6tig, um das passende Schaftmodell zu finden. Die Schirme von Twiggy bestehen hingegen aus mit schwarzem Kunstharz pigmentiertem Glasfasergewebe, wobei die Menge an Kunstharz exakt zu dosieren ist. Gegebenenfalls erfolgt nach dem Erhitzen im Ofen eine entsprechende Reinigung, um einen fleckenfreien Moir\u00e9-Effekt zu erhalten. Mit der abschlie\u00dfenden Lackierung, die von Faps intern durchgef\u00fchrt wird, erh\u00e4lt die Leuchte ihren finalen Look. Ihr Stiel pr\u00e4sentiert sich nun schwarz, schmutzig wei\u00df\/grau, karminrot, greige oder indigo. Dank des geringen Gewichts des Verbundstoffes erreicht Twiggy eine Gesamth\u00f6he von 290 Zentimetern, w\u00e4hrend die Arco-Leuchte von Castiglioni auf 250 Zentimeter beschr\u00e4nkt war. Auch das Gewicht der beiden Leuchten bezeugt den technischen Fortschritt der letzten Jahrzehnte: 17 Kilo bringt Twiggy auf die Waage, 64 sind es bei Arco.<\/p>\n<\/div>\n    <\/div>\n<\/section><div class=\"wp-block-columns two_image_join is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-7 wp-block-columns-is-layout-flex\"><div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\"><div class=\"wp-block-getwid-image-hotspot\" data-appearance-animation=\"none\" data-image-points=\"\" data-trigger=\"click\" data-theme=\"light\" data-tooltip-animation=\"shift-toward\" data-arrow=\"true\"><div class=\"wp-block-getwid-image-hotspot__wrapper\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1344\" height=\"884\" src=\"http:\/\/www.foscarini.com\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/Foto12_la-dimensione-nascosta-de-giorgi.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-block-getwid-image-hotspot__image wp-image-12390\" srcset=\"https:\/\/www.foscarini.com\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/Foto12_la-dimensione-nascosta-de-giorgi.jpg 1344w, https:\/\/www.foscarini.com\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/Foto12_la-dimensione-nascosta-de-giorgi-800x526.jpg 800w, https:\/\/www.foscarini.com\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/Foto12_la-dimensione-nascosta-de-giorgi-300x197.jpg 300w, https:\/\/www.foscarini.com\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/Foto12_la-dimensione-nascosta-de-giorgi-1024x674.jpg 1024w, https:\/\/www.foscarini.com\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/Foto12_la-dimensione-nascosta-de-giorgi-768x505.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 1344px) 100vw, 1344px\" \/><\/div><\/div><\/div>\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\"><div class=\"wp-block-getwid-image-hotspot\" data-appearance-animation=\"none\" data-image-points=\"\" data-trigger=\"click\" data-theme=\"light\" data-tooltip-animation=\"shift-toward\" data-arrow=\"true\"><div class=\"wp-block-getwid-image-hotspot__wrapper\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1344\" height=\"884\" src=\"http:\/\/www.foscarini.com\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/Foto13_la-dimensione-nascosta-de-giorgi.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-block-getwid-image-hotspot__image wp-image-12397\" srcset=\"https:\/\/www.foscarini.com\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/Foto13_la-dimensione-nascosta-de-giorgi.jpg 1344w, https:\/\/www.foscarini.com\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/Foto13_la-dimensione-nascosta-de-giorgi-800x526.jpg 800w, https:\/\/www.foscarini.com\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/Foto13_la-dimensione-nascosta-de-giorgi-300x197.jpg 300w, https:\/\/www.foscarini.com\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/Foto13_la-dimensione-nascosta-de-giorgi-1024x674.jpg 1024w, https:\/\/www.foscarini.com\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/Foto13_la-dimensione-nascosta-de-giorgi-768x505.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 1344px) 100vw, 1344px\" \/><\/div><\/div><\/div><\/div><section class=\"world__menu_image world_text\">\n    <div class=\"designer-desc-container\">\n        <span class=\"subtitle js-heading\"><\/span>\n        <div class=\"title-medium js-heading\"><h3>Die hier beschriebenen Kern-Eigenschaften des industriellen Handwerks sind ebenso neu wie alt.<\/h3>\n<\/div>\n        <div class=\"text-2 js-heading\"><p>Foscarini folgt mit seiner Produktkultur heute, mit einem zeitlichen Abstand von f\u00fcnfzig Jahren, der Tradition von Azucena oder Danese. Zwei Unternehmen, die mit ihrem Zugang gegen den Strom schwammen und damit aus heutiger Sicht zus\u00e4tzlich an historischer Bedeutung gewinnen. Gegr\u00fcndet in den Jahren 1949 (Azucena) und 1957 (Danese), klammerten sie sich nie an die Idee, die Produktion selbst vor Ort abwickeln zu m\u00fcssen. Die beiden Verleger\/Hersteller arbeiteten bereits mit anderen Firmen in geographisch verstreut gelegenen Industriezentren zusammen, als der Ankauf und die Konzentration von Produktionsmitteln noch der einzige m\u00f6gliche Weg schien, um in der modernen Welt des Designs mitzumischen. Wendig bewegten sie sich durch das Netz von Industrie und Handwerk und spielten mit dessen Mechanismen. (Weithin bekannt ist etwa der Auftrag von Bruno Danese an einen Hersteller von Kanalrohren, ein graues PP-Rohr im 30\u00b0-Winkel zu schneiden und ihm einen Rand zu verpassen \u2013 f\u00fcr die Fertigung des Papierkorbs In Attesa von Enzo Mari.) Die Suche nach einem Arbeitsschritt, der f\u00fcr die Serienproduktion genutzt werden kann, ist f\u00fcr Foscarini in gleichem Ma\u00dfe zentral. Ebenso erinnern mich gewisse Klagen der Hersteller \u00fcber das akribische Streben von Foscarini nach h\u00f6chsten qualitativen Standards an jene der industriellen Handwerker, die f\u00fcr Danese t\u00e4tig waren. Bei Danese setzte man allerdings auf eine Politik mit einigen wenigen, \u201earistokratischen\u201c Akteuren, auf eine Art kontinuierliche Selbstreflexion in Bezug auf das Projekt (mit Mari, Munari, dem Danese-Duo und sonst niemandem). Foscarini \u00f6ffnet sich nun hingegen einer Politik mit zahlreichen Akteuren: Tats\u00e4chlich arbeitet das Unternehmen f\u00fcr die Entwicklung seiner Produktpalette mit etwa 33 Designern zusammen. Durch diese Vervielfachung der Beitr\u00e4ge verlagert sich auch der Schwerpunkt weg vom Inhalt des Projekts hin zur Art der Produktion, die damit zum entscheidenden Erkennungsmerkmal des Unternehmens wird. Erfolg kann dabei heute laut Andrea Branzi \u201enur durch die Organisation provisorischer Systeme\u201c gelingen. Durch intelligente, tempor\u00e4re Systeme, die \u201ekomplexe Strukturen jedweder Art vermeiden\u201c (2). Provisorisch und von manueller Arbeit gepr\u00e4gt pr\u00e4sentiert sich damit das neo-industrielle Handwerk. Was fasziniert an dieser Art intensiver Forschung, die sich ganz auf das \u201eTun\u201c konzentriert, selten linear verl\u00e4uft und sich kaum programmatisch steuern l\u00e4sst, ist genau das, was auch die T\u00e4tigkeit in einem High-Tech-Raumfahrtlabor kennzeichnet. Es ist das Konzept kontinuierlicher Arbeit, best\u00e4ndiger Weiterentwicklung und tagt\u00e4glicher Vervollkommnung, das ein entsprechendes Innovationspotenzial in sich tr\u00e4gt. Bei dem jeder kleine Schritt vorw\u00e4rts das Ergebnis einer zuf\u00e4lligen Erfolgskombination sein kann, entwickelt in einem Zustand vager Unbewusstheit, die sich aus diesem Hyper-Tun ergibt. Der deutsche Ingenieur Wernher von Braun z\u00e4hlt mit seinen V2-Raketen und sp\u00e4ter mit dem Raumschiff Saturn V f\u00fcr die NASA, zu den Pionieren der Raumfahrtforschung. Auch er betrachtete Forschung aus demselben Gesichtspunkt wie ein Handwerker und beschrieb sie als etwas \u201edas ich tue, wenn ich nicht wei\u00df, was ich gerade tue.<\/p>\n<\/div>\n    <\/div>\n<\/section><section class=\"world__menu_image world_text\">\n    <div class=\"designer-desc-container\">\n        <span class=\"subtitle js-heading\"><\/span>\n        <div class=\"title-medium js-heading\"><h3>Manolo De Giorgi<\/h3>\n<\/div>\n        <div class=\"text-2 js-heading\"><p>Architekt Manolo De Giorgi f\u00fchrt seit 1989 sein eigenes B\u00fcro in Mailand und ist insbesondere im Bereich Umbauten, Innenraumgestaltung und Raumausstattung t\u00e4tig. Er war Redakteur der Zeitschriften Modo und Domus und kuratierte im Laufe der Zeit folgende Ausstellungen: Techniques Discr\u00e8tes (1991), 45-63. Un Museo del Design in Italia (1995), Marco Zanuso (1999), Camera con vista. (2007), Olivetti. Una bella Societ\u00e0 (2008), sowie Magnificenza e Progetto (2009) einschlie\u00dflich der zugeh\u00f6rigen Kataloge. Er ist Autor von Carlo Mollino. Interni (Segesta, 2004), Design (Zanichelli, 2007) sowie Enzo Mari (Il Sole\/24 Ore, 2011). Seit 2010 untersucht er in Zusammenarbeit mit der Fondazione Bassetti mithilfe neuer Ausdrucksmedien die Beziehungen zwischen Handwerk und Design, wie etwa im Theaterst\u00fcck Mani grandi senza fine (Piccolo Teatro Mailand, 2011) und im Film Avanti Artigiani (2014).<\/p>\n<\/div>\n    <\/div>\n<\/section><section class=\"world__menu_image world_text\">\n    <div class=\"designer-desc-container\">\n        <span class=\"subtitle js-heading\"><\/span>\n        <div class=\"title-medium js-heading\"><h2>Note<\/h2>\n<\/div>\n        <div class=\"text-2 js-heading\"><p>1. Luigi Pasinetti, Dinamica strutturale e sviluppo economico, Utet, Torino,1984, pp. 314-315 2. Andrea Branzi, Modernit\u00e0 debole e diffusa, Skira, Milano, 2006, pag. 53<\/p>\n<\/div>\n    <\/div>\n<\/section><section class=\"world__menu_image\">\n\n    <div class=\"designer-desc-container\">\n                            <div class=\"title-medium js-heading\"><p>Vertiefung<\/p>\n<\/div>\n                        <\/div>\n\n    \n    <div class=\"inner--stories menu \">\n                                <a href=\"https:\/\/www.foscarini.com\/de\/non-si-puo-fare\/\" class=\"menu__item\" data-image=\"https:\/\/www.foscarini.com\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/Modulo1_Non-si-puo-fare-Urbinati.jpg\">\n                            <span class=\"menu__item-text\"><span class=\"menu__item-textinner\">Das kann man nicht machen<\/span><\/span>\n                            <span class=\"menu__item-sub\">De carlo urbinati<\/span>\n                        <\/a>\n                                                <a href=\"https:\/\/www.foscarini.com\/de\/fare-design\/\" class=\"menu__item\" data-image=\"https:\/\/www.foscarini.com\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/Modulo_1_fare-design-micelli.jpg\">\n                            <span class=\"menu__item-text\"><span class=\"menu__item-textinner\">Design heute<\/span><\/span>\n                            <span class=\"menu__item-sub\">De Stefano Micelli<\/span>\n                        <\/a>\n                                                <a href=\"https:\/\/www.foscarini.com\/de\/la-dimensione-nascosta\/\" class=\"menu__item\" data-image=\"https:\/\/www.foscarini.com\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/Modulo_1_la-dimensione-nascosta-de-giorgi.jpg\">\n                            <span class=\"menu__item-text\"><span class=\"menu__item-textinner\">Die verborgene Dimension<\/span><\/span>\n                            <span class=\"menu__item-sub\">De Manolo De Giorgi<\/span>\n                        <\/a>\n                                                <a href=\"https:\/\/www.foscarini.com\/de\/mani-nere\/\" class=\"menu__item\" data-image=\"https:\/\/www.foscarini.com\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/MODULO1_MANI-NERE-VASSALLO.jpg\">\n                            <span class=\"menu__item-text\"><span class=\"menu__item-textinner\">Schwarze H\u00e4nde<\/span><\/span>\n                            <span class=\"menu__item-sub\">De Gianluca Vassallo<\/span>\n                        <\/a>\n                                                <a href=\"https:\/\/www.foscarini.com\/de\/visioni-istantanee\/\" class=\"menu__item\" data-image=\"https:\/\/www.foscarini.com\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/1_2_Mite.jpg\">\n                            <span class=\"menu__item-text\"><span class=\"menu__item-textinner\">Momentaufnahme<\/span><\/span>\n                            <span class=\"menu__item-sub\">De Massimo Gardone<\/span>\n                        <\/a>\n                            <\/div>\n<\/section>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":4,"featured_media":12317,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"class_list":["post-28172","page","type-page","status-publish","has-post-thumbnail","hentry"],"acf":{"preview_slider":{"titolo":"Die verborgene Dimension","testo":" In regelm\u00e4\u00dfigen Abst\u00e4nden kommt mir eine bedeutsame Bemerkung von Enzo Mari aus einem Gespr\u00e4ch vor einigen Jahren in den Sinn.","video_domanda":false,"link_video":""}},"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO Premium plugin v22.4 (Yoast SEO v23.7) - 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